Die Fernbedienung reagiert nicht mehr, ein Sender ist verloren gegangen oder beim Hauskauf fehlt die Übersicht, wer noch einen hat. Diese Seite sagt Ihnen, welche Generation Sie vor sich haben, was sich noch nachkaufen lässt, und was nach einem Verlust wirklich zu tun ist.
Ein neuer Handsender muss am Antrieb eingelernt werden – er funktioniert nicht einfach aus der Packung. Bei neueren Anlagen kann ein vorhandener Sender seinen Code an den neuen „vererben“, bei älteren wird am Antrieb selbst eingelernt.
Welcher Weg bei Ihnen gilt, entscheidet die Funkgeneration – und die steht auf dem Typenschild des Antriebs, nicht auf dem Sender.
Was es kostet: ein neuer Sender 45 bis 90 €, das Einlernen vor Ort ab 50 €. Am Telefon erkläre ich es kostenlos, wenn es bei Ihrer Anlage machbar ist.
| Prüfung | Was es bedeutet |
|---|---|
| Leuchtet die LED am Sender beim Drücken? | Nein: Batterie leer oder Kontakt korrodiert. Die meisten Garagentorsender nutzen eine CR2032 oder CR2025 – beides Knopfzellen aus dem Supermarkt. Ja, aber das Tor reagiert nicht: der Code ist am Antrieb nicht mehr gespeichert. |
| Geht das Tor über den Wandtaster? | Ja: Antrieb und Mechanik sind in Ordnung, der Fehler liegt in der Funkübertragung. Nein: es ist kein Funkproblem, sondern eine Störung am Tor. Dann weiter auf Tor geht nicht auf. |
| Funktioniert ein zweiter Sender? | Ja: Nur der eine Sender ist defekt oder nicht mehr eingelernt. Nein: Der Funkempfänger im Antrieb hat ein Problem, oder alle Codes sind gelöscht – das passiert zum Beispiel, wenn jemand versehentlich die Löschfunktion auslöst. |
| Geht es direkt vor der Garage, aber nicht aus dem Auto? | Reichweite eingebrochen. Fast immer eine schwache Batterie, manchmal eine neue Funkstörquelle: LED-Strahler, Wallbox, PV-Wechselrichter, Repeater oder Babyphone in der Nähe des Antriebs. |
| Hat sich im Haus etwas geändert? | Neue Wallbox, neue PV-Anlage, neuer Router am gleichen Ort? Das sind die häufigsten Ursachen dafür, dass ein Sender nach Jahren plötzlich zickt. Hier hilft oft, den Empfänger oder die Antenne zu versetzen. |
Gehäuse vorsichtig an der Naht öffnen, Zelle tauschen, auf die Polung achten und die Kontakte nicht mit den Fingern anfassen – Fett auf dem Kontakt ist eine häufige Fehlerquelle. Bei den meisten Sendern bleibt der eingelernte Code beim Batteriewechsel erhalten. Sollte er trotzdem weg sein, muss neu eingelernt werden.
Das ist die wichtigste Frage, denn davon hängt ab, ob Sie noch einen passenden Sender bekommen und wie eingelernt wird. Schauen Sie auf das Typenschild des Antriebs – bei Hörmann-Antrieben seitlich am Antriebskopf oder unter der Lampenabdeckung. Dort stehen Typ, Baujahr und Frequenz.
| Generation | Woran erkennbar | Ersatz noch möglich? |
|---|---|---|
| Aktuelle FunktechnikBidirektional, blaue oder weiße Status-LED, teils App-fähig | Antriebe der letzten rund 15 Jahre. Der Sender quittiert den Befehl mit einem Farbwechsel der LED und kann den Torstatus zurückmelden. | JaNeue Sender erhältlich, Code kann vom vorhandenen Sender übertragen werden |
| 868-MHz-Technik, eine RichtungRote oder gelbe LED, kein Farbwechsel | Etwa Ende der 1990er bis Ende der 2000er Jahre. Senden ohne Rückmeldung. | Meist jaÜber Ersatzsender oder einen neuen Funkempfänger |
| 40-MHz-Technik mit CodierschalternIm Gehäuse kleine DIP-Schalter oder Steckbrücken | Ältere Anlagen, vielfach 1980er und 1990er Jahre. Der Code wird mechanisch eingestellt, nicht eingelernt. | SeltenSinnvoller ist ein neuer Funkempfänger mit neuen Sendern |
| Fremdfabrikat oder unbekanntKein Typenschild mehr vorhanden | Kommt häufig vor, wenn das Schild abgefallen oder überstrichen ist. | Fast immerEin Universal-Funkempfänger parallel zum Taster löst das in einer halben Stunde |
Schicken Sie mir ein Foto vom Typenschild und vom Sender per WhatsApp – dann sage ich Ihnen, welche Generation Sie haben und was es kostet. Passende Prospekte und Anleitungen finden Sie auch im Bereich Downloads.
Sender aus unbekannter Quelle sehen oft identisch aus, halten die Codierung aber nicht zuverlässig oder arbeiten mit festem Code. Ein fester Code ist ein Sicherheitsproblem: Er kann aus einiger Entfernung mitgeschnitten und wiederholt werden. Bei einer Garage mit Innentür ins Haus würde ich darauf verzichten.
Die genaue Tastenfolge unterscheidet sich von Baureihe zu Baureihe – deshalb finden Sie hier das Prinzip und nicht eine Anleitung, die bei Ihrem Antrieb vielleicht nicht stimmt. Die verbindliche Folge steht in der Anleitung Ihres Antriebstyps. Wenn Sie die nicht mehr haben, nennen Sie mir den Typ, dann suche ich sie heraus.
Bei neueren Anlagen übertragen Sie den Code von einem funktionierenden Sender auf den neuen. Die beiden Geräte werden dazu dicht aneinander gehalten.
Der klassische Weg: Am Antrieb wird der Lernmodus aktiviert, dann wird am Sender die gewünschte Taste gedrückt. Der Antrieb quittiert die Aufnahme.
Wenn Sie keinen funktionierenden Sender mehr haben, wenn der Speicher voll ist, wenn die Anlage zusätzlich über Codetaster oder Fingerscanner bedient wird, oder wenn Sie nicht auf die Leiter wollen: Das ist eine Sache von 15 bis 30 Minuten, ab 50 €. Bei einem Wartungstermin mache ich es ohne Aufpreis mit.
Ein verlorener Garagentorsender ist etwas anderes als ein verlorener Hausschlüssel: Er funktioniert ohne Schließzylinder, aus dem Auto heraus, und wer ihn findet, muss nur in die richtige Straße fahren. Besonders unangenehm ist das, wenn aus der Garage eine Tür ins Haus führt.
Tor von innen verriegeln oder, wenn vorhanden, von außen abschließen. Innentür zum Haus abschließen, auch wenn Sie das sonst nicht tun.
Das ist der entscheidende Schritt. Einen einzelnen Sender aus dem Speicher zu entfernen, ohne ihn in der Hand zu haben, ist bei den meisten Anlagen nicht möglich. Also wird der Speicher komplett geleert.
Danach bedienen nur noch die Sender das Tor, die Sie in der Hand hatten. Der verlorene ist wertlos.
Codetaster, Funk-Innentaster, Schlüsseltaster, App-Zugänge und das Garagentor-Modul im Auto müssen ebenfalls neu angelernt werden. Das wird regelmäßig vergessen.
Hier gilt dasselbe, auch ohne Verlust: Sie wissen nicht, wie viele Sender in zwanzig Jahren ausgegeben wurden. Einmal Speicher leeren, eigene Sender einlernen, fertig. Das ist die billigste Sicherheitsmaßnahme am ganzen Haus – ab 50 €. Ich mache das regelmäßig direkt nach der Übergabe.
| Leistung | Preis |
|---|---|
| Telefonische Auskunft, welche Generation Sie haben | kostenlos |
| Neuer Handsender, je nach Modell und Tastenzahl | 45 – 90 € |
| Sender vor Ort einlernen | ab 50 € |
| Speicher löschen und alle Sender neu einlernen | ab 50 € |
| Funkempfänger nachrüsten bei alter Anlage | 120 – 260 € |
| Codetaster oder Schlüsseltaster montieren | 60 – 190 € |
| Beim Wartungstermin mit erledigt | ohne Aufpreis |
Inklusive MwSt., zuzüglich Anfahrt nach Entfernung. Alle Preise im Überblick: Garagentor-Preise.
Oder einfach Foto vom Typenschild per WhatsApp – +49 (0) 151 50 75 67 59
Nein. Jeder neue Sender muss am Antrieb eingelernt werden, sonst kennt der Antrieb seinen Code nicht. Bei neueren Anlagen kann ein vorhandener, funktionierender Sender seinen Code an den neuen übertragen, bei älteren wird am Antrieb selbst eingelernt.
Bei den meisten Garagentorsendern eine Knopfzelle CR2032 oder CR2025. Beim Wechsel auf die Polung achten und die Kontakte nicht mit den Fingern anfassen. Der eingelernte Code bleibt dabei in der Regel erhalten.
Die Reichweite ist eingebrochen. Meist ist die Batterie schwach. Wenn eine neue Batterie nichts ändert, gibt es eine neue Störquelle in der Nähe des Antriebs – häufig LED-Strahler, eine Wallbox, ein PV-Wechselrichter oder ein WLAN-Repeater. Dann hilft es, Empfänger oder Antenne zu versetzen.
Nein, das ist der häufigste Fehler. Der verlorene Sender öffnet weiter, solange sein Code im Antrieb gespeichert ist. Richtig ist: alle Codes am Antrieb löschen und anschließend nur die Sender neu einlernen, die Sie in der Hand haben. Codetaster, Funktaster und App-Zugänge müssen dabei mit erfasst werden.
Bei den meisten Anlagen nur, wenn Sie den betreffenden Sender in der Hand haben. Bei einem verlorenen Sender bleibt daher der Weg über den kompletten Speicher. Das klingt umständlich, ist aber in einer halben Stunde erledigt.
Häufig ja. Bei sehr alten Anlagen mit Codierschaltern und 40 MHz lohnt es sich meist nicht mehr – dort setze ich einen neuen Funkempfänger parallel zum Wandtaster und liefere neue Sender dazu. Das kostet 120 bis 260 € und macht die Anlage gleich sicherer.
Das hängt von der Baureihe ab. Wenn der Speicher voll ist, nimmt der Antrieb keinen weiteren Sender an – dann muss zuerst Platz gemacht werden. Steht in Ihrer Garage noch ein alter, nicht mehr benutzter Sender herum, ist der ein guter Kandidat.
Bei neueren Antrieben über ein Zusatzmodul, bei älteren über einen nachgerüsteten Empfänger. Technisch ist das meist möglich. Ob es sinnvoll ist, hängt davon ab, wie die Garage mit dem Haus verbunden ist – darüber rede ich gern vor dem Kauf mit Ihnen.
Ja. Wenn es sich mit einem anderen Termin in Ihrer Ecke verbinden lässt, teile ich die Anfahrt auf. Und wenn sich die Sache am Telefon lösen lässt, machen wir das so – das kostet Sie nichts.