In einer Turnhalle fliegen Bälle gegen das Tor, in der Feuerwehrhalle muss es im Alarmfall in Sekunden offen sein, und am Bauhof fährt dreimal täglich ein Unimog hindurch. Alle drei haben eines gemeinsam: Es sind Arbeitsstätten, und die Toranlagen müssen jährlich geprüft werden.
Tore in Sporthallen müssen ballwurfsicher ausgeführt sein – sie dürfen durch einen Ballaufprall weder beschädigt werden noch jemanden gefährden. Die Ballwurfsicherheit wird nach der Normenreihe DIN 18032 geprüft. Beim Austausch eines Tores in einer Sporthalle ist das die erste Frage, nicht die Farbe.
Kommunale Liegenschaften sind Arbeitsstätten. Damit greift die jährliche Prüfung durch einen Sachkundigen nach ASR A1.7 und DGUV-Information 208-022 – für Hallentore, Schranken und Brandschutzabschlüsse gleichermaßen.
Für Gemeinden rechne ich je Liegenschaft ab, mit Prüfbericht je Anlage und einer Rechnung je Objekt – so, wie es Ihre Rechnungsprüfung braucht.
Ein Hallentor, das in einer Werkstatt tadellos funktioniert, ist in einer Turnhalle unter Umständen nicht zulässig. Darauf achte ich:
| Anforderung | Warum |
|---|---|
| Ballwurfsicherheit | Das Tor darf durch einen Ballaufprall nicht beschädigt werden und keine Gefahr auslösen. Geprüft nach der Normenreihe DIN 18032 – das betrifft Torblatt, Verglasung und die Befestigung |
| Keine vorstehenden Teile | Griffe, Beschläge und Führungen müssen im Spielbereich bündig sein. Im Sport wird gegen Wände gelaufen |
| Sicherheitstechnik für ungeschulte Nutzer | Vereine, Schulklassen, Fremdnutzer – die Anlage muss auch dann sicher sein, wenn niemand eine Einweisung hatte. Lichtschranken und Schließkantensicherung sind hier kein Zubehör |
| Schlupftür oder zweiter Zugang | Geräte und Material müssen rein und raus, ohne dass jedes Mal das große Tor fährt |
| Bedienung mit Schlüsselschalter | Damit nicht jeder Hallennutzer das Tor fahren kann – in der Praxis der wichtigste Punkt gegen Schäden |
Welche Anforderungen für Ihre Halle konkret gelten, ergibt sich aus der Baugenehmigung und der Nutzung. Ich sage Ihnen beim Aufmaß, was das für die Ausführung bedeutet – und was nicht geht.
Fast jede Gemeinde im Südschwarzwald hat mehr prüfpflichtige Toranlagen, als auf den ersten Blick gedacht. Bei einer Bestandsaufnahme kommen regelmäßig Anlagen zusammen, von denen niemand mehr wusste, wann sie zuletzt geprüft wurden.
| Liegenschaft | Typische Anlagen |
|---|---|
| Turn- und Sporthalle | Hallentor ballwurfsicher, Geräteraumtore, Außentüren, Brandschutzabschlüsse |
| Feuerwehrgerätehaus | Fahrzeughallentore mit Alarmsteuerung, Schnellöffnung, Notentriegelung |
| Bauhof | Hallen- und Schiebetore, Schranke, Waschhalle, oft auch Verladetechnik |
| Schule und Kindergarten | Brandschutztüren mit Feststellanlage, Außentüren, Hausmeisterbereich |
| Kläranlage, Wertstoffhof, Wasserwerk | Zufahrtsschranke, Hallentore, Pumpenhaus |
| Rathaus und Dorfgemeinschaftshaus | Brandschutzabschlüsse, Automatiktüren, Tiefgaragentor |
Hier geht es nicht um Komfort, sondern um Sekunden. Ein Fahrzeughallentor im Feuerwehrhaus hat Anforderungen, die kein anderes Tor hat:
Genau der letzte Punkt ist der Grund, warum ich bei Feuerwehrhäusern auf die jährliche Prüfung besonderen Wert lege: Eine Anlage, die selten bewegt wird, setzt Rost an, die Federn lassen nach und die Notentriegelung klemmt – und all das merkt niemand, bis es darauf ankommt.
Sie schicken mir, welche Gebäude es gibt. Mehr brauche ich nicht – was an Anlagen darin steckt, finde ich selbst heraus.
Ich gehe die Objekte durch und nehme jede prüfpflichtige Anlage auf: Standort, Hersteller, Baujahr, Zustand, fehlende Sicherheitsbauteile. Daraus entsteht keine Verpflichtung.
Mit Preis je Anlage und Jahr, sodass die Positionen einzeln in den Haushalt passen – und nicht als eine Summe, die niemand aufteilen kann. Die Preise stehen offen: elektrische Toranlage 97,58 €, Brandschutztür mit Feststellanlage 133,28 €, Schranke 116,62 € – vollständige Liste.
Ein Termin für mehrere Liegenschaften, nach Route gebündelt. Anfahrt fällt je Objekt und Termin einmal an, nicht je Anlage.
Prüfbericht je Anlage, Plakette, Mängelliste mit Kostenschätzung – alles so, dass es die Rechnungsprüfung ohne Rückfragen akzeptiert.
Was in den Haushalt soll, braucht die Zahlen vorher. Die Bestandsaufnahme ist deshalb im Herbst und Winter am nützlichsten – dann stehen Prüfung und etwaige Instandsetzung rechtzeitig im Plan.
+49 (0) 151 50 75 67 59 · info@be-guentert.de
Meine Nachweise als Sachkundiger finden Sie unter Qualifikation – zum Ausdrucken für Ihre Unterlagen.
Das Tor darf durch den Aufprall eines Balls weder beschädigt werden noch eine Gefahr auslösen – also keine Teile lösen, keine Scheibe bersten, keine Befestigung aufgeben. Geprüft wird das nach der Normenreihe DIN 18032. Beim Austausch eines Tores in einer Sporthalle ist das die erste Frage.
Ja. Turnhalle, Bauhof, Feuerwehrhaus, Schule und Kläranlage sind Arbeitsstätten – damit gilt die jährliche sicherheitstechnische Prüfung kraftbetätigter Tore durch einen Sachkundigen nach ASR A1.7 und DGUV-Information 208-022, mit Kraftmessung und Prüfbericht. Das gilt auch für Schranken.
Das ist der Normalfall, und genau dafür gibt es die Bestandsaufnahme. Sie schicken mir die Liste der Gebäude, ich gehe sie durch und nehme jede prüfpflichtige Anlage auf – mit Standort, Hersteller, Baujahr und Zustand. Das kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts.
Ja, und mit Ihrer Objekt- oder Kostenstellennummer, wenn Sie sie mir geben. Prüfung und Instandsetzung stehen getrennt, damit die Positionen einzeln in den Haushalt passen. Keine Sammelrechnung, die jemand bei Ihnen aufteilen muss.
Öffnungsgeschwindigkeit, Ansteuerung über die Alarmanlage, Warnleuchte zur Straße und eine Notentriegelung, die jeder im Dunkeln findet. Und: Ein Tor, das selten läuft, hat andere Schwachstellen als eines im Dauerbetrieb – Rost, nachlassende Federn, klemmende Entriegelung. Das merkt niemand, bis es darauf ankommt. Deshalb lege ich dort auf die jährliche Prüfung besonderen Wert.
Ja, im selben Termin – Brandschutzabschlüsse und Feststellanlagen gehören in Schulen, Hallen und Rathäusern ohnehin dazu. Dann fällt die Anfahrt einmal an. Siehe Brandschutz und Feststellanlagen.
Die Qualifikation als Sachkundiger für Industrietor-Systeme, die Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten über die Handwerkskammer und die Fortgeschrittenen-Seminare für Schnelllauftore und Rolltore. Alle Urkunden stehen zum Ansehen auf Qualifikation – drucken Sie die Seite für Ihre Unterlagen aus.
Ja, ich bringe meine eigene Hubarbeitsbühne bis 7,5 m Arbeitshöhe mit und habe den Bedienerausweis dafür. Das heißt für Sie: kein Gerüstbau, kein zusätzlicher Dienstleister, ein Termin.